Ventilatoren & Abluftboxen

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Ventilatoren & Abluftboxen

Die Haube sammelt, der Ventilator bewegt. Motorlose Hauben brauchen deshalb ein Gerät im Abluftstrang oder auf dem Dach, das die Luft nach draußen fördert. Welches, entscheidet sich an zwei Zahlen: der Luftmenge in Kubikmetern pro Stunde und dem Widerstand, den Kanal, Bögen und Filter dem Luftstrom entgegensetzen.

Die drei Bauformen

  • Dachventilator: sitzt auf dem Dach, bläst senkrecht aus. Der Lärm bleibt außerhalb des Gebäudes, im Kanal herrscht Unterdruck – Gerüche können nirgends austreten.
  • Ventilatorbox: wird in den Kanal gesetzt, meist im Zwischendeckenbereich. Gute Wahl, wenn das Dach nicht infrage kommt oder der Weg nach oben zu lang ist.
  • Abluftbox: kompakte Einheit für kleinere Anlagen, oft mit Drehzahlregler und schallgedämmtem Gehäuse.

Was bei der Auslegung zählt

  • Luftmenge: Sie kommt aus der Berechnung nach VDI 2052 und richtet sich nach den Geräten unter der Haube.
  • Kanalquerschnitt: Ein zu enger Kanal zwingt den Ventilator in einen Bereich, in dem er laut wird und wenig fördert.
  • Regelung: Ein Drehzahlregler senkt Verbrauch und Geräusch außerhalb der Stoßzeiten.
  • Nachlauf: Lassen Sie das Gerät nach Dienstschluss einige Minuten weiterlaufen – das trocknet den Kanal und beugt Gerüchen vor.

Passende Hauben finden Sie bei den Deckenhauben, Kastenhauben und Wandhauben. Für die Auslegung genügt uns eine Geräteliste – senden Sie sie uns.

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